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Digitales Gebäude: Nie mehr im Fahrstuhl stecken bleiben

Foto: Copyright Vonovia

Ob das flächendeckende Glasfaser-Netz für Mieterinnen und Mieter oder die kleine Box mit großer Wirkung für den Fahrstuhl: Zwei Beispiele des Wohnungsunternehmens Vonovia zeigen, wie Wohngebäude dank Digitalisierung noch lebenswerter werden.

Es ist der Albtraum eines jeden Mieters mit Fahrstuhl: Plötzlich im Aufzug stecken zu bleiben. Damit es gar nicht erst so weit kommt, kann eine kleine Box helfen – die digitale Sensorik-Box, die bei Vonovia zum Einsatz kommt.

Mit rund 3.400 Aufzügen im Bestand ist Vonovia der größte Betreiber von Aufzügen in Deutschland. Um die Funktionsfähigkeit in Zukunft noch besser sicherzustellen, stattet das Unternehmen seine Aufzüge sukzessive mit digitalen Sensorik-Boxen aus. Das System erfasst die Daten am Aufzug und überträgt sie in Echtzeit in eine Cloud, in der sie anschließend ausgewertet werden. So ist es möglich, den technischen Zustand jederzeit und unabhängig vom Ort im Blick zu haben.

Aufzugtechniker und Entwicklerteam arbeiten zusammen

Um die Aufzugstechnik besser überwachen zu können, hat Vonovia Mitte 2019 das Münchner Start-up Dynamic Components übernommen, das die Technologie der Sensorik-Box entwickelt hat. Das komplette Gründerteam arbeitet seitdem im Wohnungsunternehmen und verbessert das System kontinuierlich weiter.

Für die Installation der Boxen ist Mehmet Öztan, Vonovia Mitarbeiter in Berlin, zuständig. Er findet seinen Job großartig: „Der elektronische Teil bei der Aufzugtechnik hat mich immer schon gereizt. Dass ich jetzt für die Installation der digitalen Sensorik-Boxen verantwortlich bin, ist für mich das Sahnehäubchen“, sagt der Aufzugtechniker. 

Was den Elektro-Fan Öztan an seiner Aufgabe so begeistert? Jeder Aufzug sei anders, es gelte immer zu überlegen, wie man die Box optimal anbringe, damit nichts wackelt und keine falschen Ergebnisse aufgezeichnet werden. Außerdem sei das die Zukunft, sagt Öztan. Der erste Schritt hin zum digitalen Gebäude. Diesen Wandel hautnah mitzuerleben, sei für ihn hochinteressant. 

Wichtiger Schritt Richtung vernetztes Gebäudemanagement 

Die digitalen Sensorik-Boxen erkennen in Echtzeit, in welcher Etage der Aufzug steht. Techniker können abfragen, welche Etagen am häufigsten angefahren werden und welche Strecken bereits zurückgelegt wurden. Ist ein Aufzug beispielsweise bald 12.000 Kilometer gefahren, wäre es langsam Zeit, die Drahtseile zu erneuern. 

Öztan ist bei Vonovia momentan noch der einzige Aufzugstechniker, der die neuen Boxen installiert. Unterstützt wird er durch zwei weitere Monteure. Mittlerweile haben sie rund 1.000 Boxen installiert.

Schnelles Internet als Mehrwert für Mieterinnen und Mieter

Weiter geht es nach Leipzig: Hier baut Vonovia in Eigenregie in seinen Quartieren das Glasfasernetz aus. Große Datenmengen in schnellem Tempo down- und uploaden, Filme in HD ruckelfrei anschauen und störungsfrei mehrere Internetdienste gleichzeitig nutzen? Mit einer Internetverbindung über Glasfaser ist das kein Problem. Allerdings gibt es auch in vielen deutschen Großstädten immer noch Lücken in der Versorgung privater Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen. Genau das möchte Vonovia ändern und arbeitet dafür in Eigenregie am Glasfaserausbau in seinen Quartieren. 

„Wir sind ein innovativer, zukunftsorientierter Anbieter für modernes Wohnen, daher möchten wir unseren Mieterinnen und Mietern mit dem schnellen Internetanschluss über Glasfaser einen Mehrwert bieten“, erklärt René Berott, Regionalbereichsleiter Leipzig.

Erste Quartiere bereits ausgestattet

Nicht nur Leipzig, sondern auch in Berlin, Düsseldorf und Dresden wurden bereits die ersten Quartiere mit Glasfaser ausgestattet. „Natürlich können unsere Mieterinnen und Mieter frei wählen, ob sie den von uns verlegten Glasfaseranschluss nutzen möchten oder nicht“, erklärt Marc André Speckenbach, Leiter Multimedia. „Niemand ist verpflichtet, das Angebot anzunehmen.“ 

Entscheiden sich die Mieterinnen oder Mieter für das Angebot von Vonovia, stehen ihnen drei verschiedene Datenpakete, die 20 bis maximal 70 Euro im Monat kosten, zur Verfügung. Optional bietet Vonovia zusätzlich zum Glasfaseranschluss eine Telefonflatrate an.

Vonovia SE