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Die deutsche Immobilienwirtschaft: Macher und Ermöglicher

Wirtschaft und Gesellschaft hierzulande funktionieren nur mit den Unternehmen der Immobilienwirtschaft: Sie schaffen Räume zum Leben und Arbeiten, legen die Basis für Produktivität – und treiben Innovationen voran. 

   

Unser Leben, Arbeiten, Vergnügen, aber auch Geburt, Krankheit und Pflege: All das geschieht in Immobilien. Die eigenen vier Wände sind für die Menschen Wohn-, Rückzugs- und Erholungsort. Fabrikhallen und Bürogebäude wiederum schaffen Voraussetzung dafür, dass Waren hergestellt, Dienstleistungen erbracht, Ideen entwickelt und realisiert werden können. In Kindertageseinrichtungen und Schulgebäuden spielt und lernt der Nachwuchs, und in Krankenhäusern sowie Pflegeeinrichtungen werden Menschen behandelt und versorgt. In Restaurants, Konzerthallen und Museen finden indes Begegnungen und das Miteinander statt, das für den Zusammenhalt einer Gesellschaft so immens wichtig ist. 

Die Immobilienwirtschaft in Deutschland entwickelt, schafft und erhält somit Lebens- und Arbeitsräume für Millionen von Menschen – und ermöglicht damit ein gutes und produktives Zusammenleben. Kurzum: Wohl kaum eine andere Industrie wirkt mit ihrem Handeln so vielfältig in alle Lebensbereiche hinein.    

    

Immobilienwirtschaft steht für Bedeutung. Ihre Unternehmen planen, finanzieren und errichten Gebäude für die unterschiedlichsten Nutzungsarten – inklusive der dazugehörigen Infrastruktur wie Zufahrten, Grünanlagen, Park- und Spielplätzen, Photovoltaikanlagen oder Datenleitungen. Die Firmen verwalten Objekte, halten sie instand, erweitern und modernisieren sie nach Bedarf. Sie fungieren folglich als Unterstützer und Ansprechpartner für die Menschen, die diese Räume und Strukturen nutzen.

Mit alledem trägt die Branche Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Deutschland und für die Entwicklung von Städten und Kommunen. Die Branche hat im Jahr 2019 fast 300.000 neue Wohnungen mit einem Bauvolumen von rund 79 Milliarden Euro fertiggestellt. Bei einer durchschnittlichen Wohnungsfläche von 90 Quadratmetern entspricht dies 27 Millionen bebauten Quadratmetern – so viel wie fast 3800 Fußballfelder. Auch bei den Gewerbeimmobilien sind die Zahlen beeindruckend: Rund 44 Milliarden Euro flossen im Jahr 2019 in den Bau von Büros, Unternehmensgebäuden, Logistik, Hotels oder Einzelhandelsflächen.

Bei allen Projekten hat die Immobilienwirtschaft nicht zuletzt auch ökologische Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz im Blick: Sie hat die CO₂-Emissionen im Gebäudesektor seit 1990 um rund 40 Prozent reduziert. 

   

Immobilienwirtschaft ist Vielfältigkeit par excellence. Sie vereint alle Akteure des Wirtschaftslebens, die den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes begleiten – darunter Architekten und Stadtplaner, Finanzierungsberater und Bauarbeiter, Wohnungsvermieter und Immobilienmakler, Hausmeister, Reinigungskräfte sowie Handwerker. Die Branche beschäftigt rund 3,3 Millionen Menschen in über 830.000 Unternehmen.

   

Immobilienwirtschaft bildet Deutschlands Stützpfeiler. Sie generiert mit rund 600 Milliarden Euro fast ein Fünftel der Bruttowertschöpfung in Deutschland und hat allein zwischen 2015 und 2019 rund 300.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Immobilienvermögen der Branche inklusive Grund und Boden beträgt rund 14 Billionen Euro. 

  

Immobilienwirtschaft ist der Faktor Zukunft. Die Megatrends unserer Zeit – Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel – verändern teils fundamental, wie Menschen zusammenleben, wohnen und arbeiten.Insbesondere die Digitalisierung bringt neue Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse hervor. Auch in der Immobilienwirtschaft. Bauteile aus dem 3D-Drucker machen Bauen schneller, günstiger und nachhaltiger. Flächen werden nach neuen Anforderungen bebaut, Büros und Wohnungen auf neuartige Weise geplant, errichtet und genutzt. Neue Anforderungen an Nachhaltigkeit und Gesundheitsschutz von Gebäuden kommen auf. Quartiere werden durch Vernetzung „smart“ und klimafreundlich. (Erwerbs-)Biografien werden bunter, Werte wandeln sich. Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Immobilienbranche finden auf neuen Wegen zueinander. 

   

Fazit: Die Immobilienwirtschaft ist nicht nur ein bedeutender Akteur dieser gewaltigen Transformation – sie ist zugleich auch Treiber! Mit gleichermaßen innovativen wie nachhaltigen Ideen und Lösungen.

   

ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.