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Mit Bauen Ressourcen schonen und für eine lebenswerte Zukunft sorgen

Foto: Copyright SEMODU

Positiv fürs Klima und schonend für die Ressourcen – das ist das Konzept des Münchner Bauprojekt-Entwicklers SEMODU. Mit seiner Modulbauweise möchte das Unternehmen vorbildlich sein, vorhandene Ressourcen sparsam und wirkungsvoll einsetzen. Und das weltweit.

Es ist das Spannungsfeld, indem sich vermutlich alle Bauprojekt-Entwickler bewegen: Auf der einen Seite steht der große Bedarf an neuem Wohnraum. Vor allem in Ballungszentren. Auf der anderen die Bedeutung, das Klima zu schützen und die vorhandenen Ressourcen möglichst sparsam einzusetzen. Für uns alle.

Für die SEMODU ist das aber keine Zwickmühle, sondern Ansporn, die besten Konzepte zu realisieren und dabei gleichzeitig die modernste Technik im Gebäude und in der Produktion einzusetzen. Denn Nachhaltigkeit ist einer der vier Bausteine im Geschäftsfeld von SEMODU (neben Modular, Digital und Produktiv). Holz-, Beton- und Hybridmodule setzt das Unternehmen weltweit ein. Sie bieten flexibel zusammensetzbar unschlagbare Vorteile für den Klimaschutz. Allen voran: kürzere Errichtungszeiten und höhere Qualitätsstandards.

Bereits bei der Gestaltung der Produktlinien denken die Planenden an den Klimaschutz und die Nutzungsmöglichkeit durch später ganz unterschiedliche Zielgruppen. So kann rasch neuer Wohnraum entstehen, der für Menschen aller Altersgruppe passt. Die Module sind dabei stets individuell nutzbar und erfüllen höchste Ansprüche an Wohnkomfort und Klimaschutz. Denn die von SEMODU genutzten Materialien sind nachwachsend, aus wiederverwertetem Beton – und leicht zu recyceln.

CO2-neutrale Energiekonzepte

Die Energiewende wird uns in den nächsten Jahrzehnten sehr beschäftigen. Der Gebäudesektor gehört dabei zu den größten Treibhausgas-Emittern in Deutschland. Um die Klimaziele zu erreichen, sind hier dringend Änderungen nötig: Beispielsweise müssen alte Öl- und Gasheizungen gegen moderne und CO2-neutrale Formen der Wärmeerzeugung ausgetauscht werden. Das spornt die Mannschaft von SEMODU an. Daher entwickelt die Aktiengesellschaft nicht nur Wohngebäude oder Wohnquartiere, sondern auch mit ihren Partnern Energieversorgungslösungen, die nachhaltig und wegweisend sind. Und sie engagiert sich zusätzlich für Aufforstungsprojekte von Wäldern. 

Dabei hat SEMODU Versorgungslösungen entwickelt, die dem Bedarf seiner Kunden in besonderem Maße gerecht werden. Ein Beispiel: So kann Energie frühzeitig gespeichert werden, die zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird. Als Wärme oder als Strom. Das SEMODU-Konzept setzt auf die Methode „Power-to-heat“: Wärme aus Stromüberschuss. Deutschland produziert momentan einen Stromüberschuss in Milliardenhöhe, der ins Ausland exportiert wird, da die Kraftwerkskapazitäten enorm sind. Sie müssen die maximalen Peaks des möglichen Stromverbrauchs abdecken und zusätzlich Pufferspeicher darstellen. Die meiste Zeit sind deshalb gar nicht alle Kraftwerks-Ressourcen am Netz. Strom ist also im Überfluss vorhanden, aber nicht zu jeder Zeit. 

Die eigentliche Herausforderung ist die intelligente Saison-Speicherung von Energie, also über einen längeren Zeitraum zum Beispiel vom Sommer bis in den Winter. Dort wo auf die fossilen Energieträger verzichtet werden kann, weil keine entsprechende Nutzungsvorschrift besteht, setzt SEMODU voll und ganz auf Strom – und ergänzt dies durch weitere nachhaltige Lösungen zur Energieversorgung, wie zum Beispiel die Geothermik, also Erdwärme und Eisspeicher. So können die modularen Gebäude unterm Strich eine positive Energiebilanz aufweisen.

Holz als nachhaltiger Baustoff

Die Erderwärmung hat längst eingesetzt und wird sich auch bei optimalen weltweiten Anstrengungen in Bezug auf Klimaschutz in den nächsten 200 Jahren allenfalls verlangsamen oder stoppen lassen. Eine Umkehr halten nahezu alle führenden Wissenschaftler für ausgeschlossen. Es wird wärmer werden, weltweit, besonders aber in den gemäßigten und polaren Regionen.

Veränderungen spüren wir auch hierzulande schon heute. So liegen die Temperaturen bereits jetzt in vielen Regionen um 1 bis 2 Grad über den Werten vor der Industrialisierung.

Was bedeutet aber ein Anstieg von zwei Grad? An einem einfachen Vergleich kann dies verdeutlicht werden. Zählt man zwei Grad dazu liegt Berlin in einer Klimaregion, die ungefähr der Klimazone von Bordeaux in Frankreich entspricht.

Holz ist deshalb ein wesentlicher Baustoff bei SEMODU. Einfach einzusetzen und zu gestalten, einfach zu recyceln und nachwachsend. Für die Bauprojekte der kommenden Jahre.

SEMODU AG