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Wenn das digitale Lebensgefühl einzieht

Foto: Copyright Deutsche Wohnen / Fotograf: Philipp Kirschner

    

Die Digitalisierung eröffnet Mietern und Vermietern zahlreiche neue Möglichkeiten. Auch die Deutsche Wohnen macht sie sich zunutze: Gebäudeautomation und smarte Technologien helfen, Energie zu sparen und das Leben einfacher zu gestalten. Zum Beispiel mit dem schlüssellosen Zugang zum Haus, mit schnellerer Hilfe beim telefonischen Kundenservice und mit der 360-Grad-Wohnungsbesichtigung – ohne in der Wohnung zu stehen.

   

Digitalisierung, Vernetzung und Künstliche Intelligenz sind globale Entwicklungen, die auch das Wohnen verändern. Die Deutsche Wohnen erprobt und investiert in innovative Ideen und Entwicklungen auf dem Weg zum intelligenten Gebäude. Digitalisierung ist dabei nie Selbstzweck, sondern soll Mietern, Dienstleistern und Mitarbeitern einen realen Mehrwert bieten und die Bewirtschaftung der Immobilien effizienter machen. 

   

Heizungssteuerung per Tablet

MiA ist die wohl beste Mitbewohnerin, die man sich wünschen kann: Die Plattform-Lösung „Meine intelligente Assistenz“ fährt per App bereits die Heizung hoch, wenn man selbst noch auf dem Nachhauseweg ist. Sie bemerkt offene Fenster und stellt die Heizung runter. Und sie spart damit unnötige Heizkosten auf der Jahresabrechnung.

Die Plattform-Lösung ist dabei Tablet, Smartphone-App und Online-Plattform in einem: Im Zentrum steht ein Tabletcomputer mit Touchdisplay, der mit einer besonderen Halterung direkt auf eine Steckdose oder einen Lichtschalter aufgesetzt wird. Dieser Tabletcomputer bringt enorme Vorteile. Zum einen macht er die Heizungssteuerung noch bequemer möglich, zum anderen hilft die intelligente Steuerung dabei, unnötig hohe Heiztemperaturen zu verursachen. Dazu werden lediglich die Thermostate an den Heizkörpern gewechselt: Sie halten automatisch die gewünschte Temperatur und machen die Steuerung der Heizung auch von unterwegs via Smartphone-App möglich.

MiA hat bereits weitere Funktionen bekommen – und kann als zentraler Interaktionspunkt, beispielweise die Jalousie und das Licht steuern oder als Inneneinheit der Videowechselsprechanlage genutzt werden. Dabei ist die Plattform-Lösung ein Projekt von vielen, mit deren Hilfe die Deutsche Wohnen die digitale Zukunft aktiv mitgestaltet. „Wir setzen auf Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Alle drei Aspekte werden durch die Digitalisierung befördert“, sagt Markus Stoll, Geschäftsführer Deutsche Wohnen Technology.

   

Intelligente Computersysteme am Telefon

Ein weiteres Beispiel: der telefonische Kundenservice der Deutsche Wohnen. „Wir wollen einfache und sich wiederholende Standardfragen künftig noch schneller automatisiert beantworten“, sagt Simon Stöckicht, Director Kundenkommunikation und Servicestrategie. Aktuell befindet sich das System inhäusig in der Erprobungsphase. Die Fragen zum Beispiel nach Öffnungszeiten, Müllabfuhrzeiten oder Ähnliches könnten künftig bereits intelligente Computersysteme sofort beantworten. Die Vorteile für die Mieter: Die Mitarbeiter des Kundenservices haben dadurch mehr Zeit für komplexere Anliegen und für die persönliche Beratung. Kleine Anfragen können demgegenüber ohne lange Warteschleifen schnell und direkt beantwortet werden.

Da das Immobilienunternehmen in Deutschland für rund 155.400 Wohn- und 2.900 Gewerbeeinheiten verantwortlich ist, wird sich dieser Unterschied mit der Einführung im Alltag schnell bemerkbar machen. 

    

Wohnungsbesichtigung ohne in der Wohnung zu stehen

Digitale Lösungen ermöglichen nicht nur einen schnelleren Service – sie gestatten auch völlig unabhängig vom Wohnort eine Wohnung zu besichtigen. Egal ob aus Kiel, Frankfurt am Main oder Dresden: Wer nach Berlin ziehen möchte, kann sich die Wunsch-Wohnung bereits vorab bequem online anschauen. Beim 360-Grad-Rundgang im Internet stellen Interessenten so bereits fest, ob die Wohnung passt oder nicht.

„Das spart viel Zeit, Aufwand und Geld bei Interessenten“, sagt Markus Stoll. Die virtuelle Besichtigung würde zwar nicht die reale Besichtigung ersetzen, aber den Wohnungsfindungsprozess für alle Beteiligten optimieren. Ist die Wohnung hell genug? Bietet das Wohnzimmer genügend Platz? Solche Fragen lassen sich bereits vorab bei der 360-Grad-Begehung beantworten. Deshalb baut die Deutsche Wohnen dieses Angebot beständig weiter aus und investiert deutlich in die digitale Aufnahme ihrer Wohnungsbestände. Ein Service, der noch dazu in Zeiten der Corona-Pandemie und Lockdown-Phasen seinen sicheren wie kundenfreundlichen Dienst erwiesen hat.

    

Schlüssellose Wohnungszugänge

Schon an der Haustür beginnt für immer mehr Mieter der Deutsche Wohnen das digitale Lebensgefühl. Um sie zu öffnen, brauchen Mieter bisweilen nur noch einen Transponder oder ein Smartphone. „Wir glauben an das digitale Gebäude. Bis Ende 2021 sollen alle unsere Berliner Objekte mit Technologie der Firma KIWI, die sich auf digitale Türschlösser spezialisiert hat, ausgerüstet sein“, sagt Markus Stoll. Die Deutsche Wohnen ist von der Schlüssellosigkeit von Immobilien überzeugt und deshalb an KIWI beteiligt. Auch über die Unternehmensbeteiligung hinaus fördert der DAX-Konzern aufstrebende Start-ups aus der PropTech-Branche (Property Technology). 

Bei allen Projekten: Sicherheit steht stets an erster Stelle. Die KIWI-Türsensoren sind TÜV-zertifiziert, und die Verschlüsselung ist sogar zum Patent angemeldet.

   

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