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Wer Klimaschutz will, muss bei sich selbst anfangen

Der Energiedienstleister ista hilft mit moderner Technik nicht nur Verbrauchern, Energie zu sparen – sondern geht in Richtung grüne Zukunft auch selbst mit gutem Beispiel voran.

   

Wie viel Energie haben Sie diesen Monat eigentlich schon verbraucht? Die persönliche Klimabilanz bleibt im Alltag in der Regel eine abstrakte Angelegenheit. Zumindest so lange, bis die jährliche Heizkostenabrechnung ins Haus flattert. Mitunter hohe Nachzahlungen machen vielen Mietern und Hauseigentümern erst bewusst: Da ist wohl etwas aus dem Ruder gelaufen. Deshalb: Energie einsparen ist angesagt – fürs Klima und fürs eigene Portemonnaie.

Der Essener Energiedienstleister ista, der in 22 Ländern weltweit aktiv ist, unterstützt Verbraucher dabei unter anderem mit online verbundenen Messgeräten für den individuellen Energie- und Wasserverbrauch. Rund 17 Millionen davon sind allein in Wohnungen in Deutschland bereits verbaut, Tendenz steigend. Diese vernetzten Geräte machen es möglich, dass Mieter schon bald auf verschiedenen digitalen Kanälen wie App, Mail oder Web verständlich über ihren Verbrauch und die voraussichtlichen Kosten sowie den individuellen CO₂-Fußabdruck ihrer Wohnung informiert werden – und zwar mindestens einmal im Monat. Denn wer

weiß, was er verbraucht, kann sein Verhalten bewusst verändern. Verschiedene Studien in europäischen Ländern belegen: Die individuelle Verbrauchsabrechnung motiviert zum Energiesparen – zwischen 15 Prozent und 25 Prozent. Doch das Unternehmen bietet nicht nur die innovativen Produkte und Dienstleistungen für eine nachhaltige Zukunft, sondern hat sich auch firmenintern zahlreichen Zielen und Maßnahmen für den Klimaschutz verpflichtet – und das nicht erst seit gestern: Vor zehn Jahren war ista nach eigener Auskunft das erste Unternehmen seiner Branche, das einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht hat. Das Bewusstmachen von Nachhaltigkeit im Unternehmen zeigt dabei positive Wirkung: In den letzten 10 Jahren ist der durchschnittliche CO₂-Fußabdruck der Mitarbeiter (FTE) um mehr als 47 Prozent gesunken. 

   

Eigene CO₂-Emissionen messen und reduzieren

Klimaschutz beginnt bei ista damit, dass das Unternehmen die firmeneigenen Treibhausgas-Emissionen berechnet und in einem Fortschrittsbericht ausweist – und zwar (rechnerisch) bis auf die Ebene des einzelnen Mitarbeiters. Dabei zeigt sich, dass der Energiedienstleister in den vergangenen Jahren schon eindrucksvolle Einsparungen erzielt hat: Allein von 2018 auf 2019 sank der CO₂-Ausstoß des Unternehmens um über 900 Tonnen, ein Rückgang um mehr als 8 Prozent. Pro Vollzeitmitarbeiter entspricht das 1,83 Tonnen CO₂. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 hat jeder Deutsche rechnerisch 8,5 Tonnen CO₂ ausgestoßen.

Warum das Unternehmen sein Engagement und seine Fortschritte in diesem Bereich aktiv nach außen trägt? Das habe nicht zuletzt etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun, erläutert ista-Nachhaltigkeitskommunikationsexpertin Maike Böcker: „Wir wollen einen Mehrwert bieten und unseren Kunden und der Gesellschaft zeigen, dass man mit gutem Beispiel vorangehen kann.“ Nicht zuletzt helfe der Bericht dem Unternehmen auch, sich selbst zu beobachten und zu erfahren, wie sich „die Reise zu einem klimaneutralen Unternehmen jährlich entwickelt“.

   

Dienstreisen vermeiden – „Video first“

Dienstreisen verursachen hohe CO₂-Emissionen, außerdem eine Menge Aufwand und Kosten. „Unser Ziel ist es, künftig 90 Prozent unserer internen Dienstreisen durch Videokonferenzen zu ersetzen“, sagt Simon Weihofen, der das Thema Nachhaltigkeit bei ista mit vorantreibt. 

Das Unternehmen weiß schon länger, dass seine Energiebilanz in Deutschland vor allem durch den Treibstoffverbrauch getrieben ist. Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass Video-Konferenzen und Webinare zahlreiche Dienstreisen und Fahrten ins Büro problemlos ersetzen können. „Daher haben wir auch für die Zeit nach der Pandemie ein Video-first-Prinzip etabliert“, berichtet Weihofen.

Schon in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen im Bereich Dienstreisen schädliche Klimagase vermieden – und zum Beispiel seine CO₂-Emissionen von 968 Tonnen auf 842 Tonnen in den Jahren 2018 bis 2019 reduziert. Das sind 13 Prozent weniger. Vor allem die Fahrten mit dem Mietwagen hat ista deutlich minimiert – und unterm Strich rund 88 Prozent CO₂-Emissionen eingespart.

   

Lieferanten (klima-)bewusst auswählen

Wer selbst viel für die Umwelt tut, will dabei auch Partner an seiner Seite wissen, denen das Thema Klimaschutz am Herzen liegt: Ab 2050 wird ista deswegen ausschließlich mit nachhaltigen und klimaneutralen Lieferanten als Partnern zusammenarbeiten. 

Auf dem Weg dorthin weist das Unternehmen seit 2019 sogar den CO₂-Fußabdruck seiner Lieferkette aus: In 2019 entstanden knapp 900 Tonnen Emissionen durch Luft- und Seefracht sowie LKW-Transporte. 

   

Kreditbedingungen an Nachhaltigkeitsziele koppeln

Auch das Finanzierungskonzept, auf das ista seit Kurzem setzt, ist durch und durch nachhaltig. Bei einem großen, ESG-basierten syndizierten Kredit in Höhe von knapp zwei Milliarden Euro ist die Finanzierungsstruktur an die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen gekoppelt. ESG steht für Kriterien aus den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance).

Konkret bedeutet das, dass die Zinsen für diesen Kredit variabel sind: Erreicht ista die vereinbarten Nachhaltigkeitsziele, verringern sich seine Kreditkosten. Verfehlt das Unternehmen die Ziele, muss es seinen Geldgebern mehr Zinsen zahlen. Zu den Zielen gehört dabei unter anderem ein verringerter CO₂-Emissionswert pro Mitarbeiter oder Mitarbeiterin sowie der weitere Ausbau der digitalen, ressourcenschonenden Service-Infrastruktur.

   

ista International GmbH